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​Ausbildung oder Studium? Das sind die Vor- und Nachteile

Blog-Eintrag   •   Mai 14, 2018 15:15 CEST

Für den direkten Einstieg in das Studium entscheiden sich die meisten.

Das Abitur ist fast geschafft und jetzt stehst du vor der Wahl: Ausbildung oder Studium? Keine einfache Frage, schließlich entscheidet sich damit, wohin dein weiterer Lebensweg gehen soll und in welchem Bereich du später deinen Lebensunterhalt verdienst. Dabei schließt eine Ausbildung ein Studium nicht aus und auch umgekehrt gibt es einige Möglichkeiten.

Die Auswahl der Studiengänge und der Ausbildungsplätze nimmt eine immer größere Vielfalt an – von wegen BWL, oder Germanistik. Von Weinwissenschaften, über Brauwissenschaften bis Kriminalistik gibt es keine Grenzen. Auch die Ausbildungslandschaft wird immer bunter und schreitet mit der Entwicklung der Technik voran. Ausbildungsberufe wie Softwareentwickler/in oder Kaufmann/frau für E-Commerce gab es in dieser Form vor ein paar Jahren noch gar nicht. Doch mit der großen Auswahl beginnt auch die Frage, was ist für mich geeignet?

…wenn du erst mit einer Ausbildung beginnst, dann

  • arbeitest du sehr praxisbezogen.
  • steigst du direkt ins Berufsleben und verdienst Geld!
  • wirst du gezielt für einen Job vorbereitet und lernst gleich das Berufsleben kennen.
  • lernst du soziale Kompetenzen, die dir Selbstvertrauen geben.

Die Ausbildung dauert zwei bis dreieinhalb Jahre und findet meist dual im Betrieb und in der Berufsschule statt. Viele Schüler entscheiden sich nach dem Abitur für eine Ausbildung, da sie gerne praktische Erfahrungen sammeln möchten, was ein guter Schritt sein kann, um die Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern. Die Möglichkeit für ein Studium bleibt danach immer noch. Viele Studenten haben vor ihrem Studium eine Ausbildung abgeschlossen. Das ist manchmal sogar hilfreich und in vielen Branchen gerne gesehen. Durch die vorausgegangene Berufsausbildung bringst du schon die notwendige praktische Erfahrung mit, die sich viele Unternehmen wünschen. Allerdings muss dir bewusst sein, dass diese Option wesentlich mehr Zeit in Anspruch nimmt als andere. Du steigst viel später in das Berufsleben ein. Dafür hast du mit erfolgreich abgeschlossener Ausbildung plus einem Studium sehr gute berufliche Perspektiven.

...wenn du gleich mit dem Studium beginnst, dann

  • kommt es ganz darauf an, welches Fachgebiet du wählst. Die Geisteswissenschaften sind zum Beispiel sehr breit aufgestellt und du wirst keine gezielte Ausbildung erhalten, wie ein Medizinstudent.
  • lernst du in jedem Fall, wie man wissenschaftlich arbeitet und wirst dich mit viel Literatur beschäftigen.
  • lernst du auch, wie man selbstständig lebt und arbeitet – es gibt Fristen die du einhalten musst. Da macht die Uni selten Ausnahmen.
  • hast du Phasen mit viel Freizeit und zur Ferienzeit ist Lernen angesagt. Ansonsten bist du weniger an feste Strukturen gebunden und sehr flexibel.
  • Muss deine finanzielle Situation geregelt sein – ohne die Hilfe von Eltern, Bafög, Stipendium, Studienfonds oder anderen Finanzierungsmöglichkeiten geht es nicht.

Für den direkten Einstieg in das Studium entscheiden sich die meisten wahrscheinlich erst einmal aufgrund der flexiblerenberuflichen Perspektiven mit guten Verdienstmöglichkeiten. Bei einer Berufsausbildung verdient man zwar sofort Geld. Ein Studium verspricht jedoch langfristig ein höheres Einkommen, auch wenn einzelne Berufsausbildungen hier Ausnahmen bilden.

Alternativ kannst du dich auch für ein duales Studium entscheiden und Ausbildungselemente mit einem Studium verbinden. Diese Form wird immer beliebter, da Studenten schon erste Berufserfahrungen – ähnlich wie der einer praktischen Ausbildung – sammeln können. Gleichzeitig kann das im Studium Gelernte direkt in der Praxis eingesetzt werden.

Egal welcher Weg es für dich sein wird: wenn du merkst, dass es nicht das Richtige ist, dann ist das nicht schlimm, so geht es vielen! Zwar erzählen Eltern und andere Menschen oft was anderes, aber es zählt, was dich glücklich macht. Die wenigsten werden ab heute 40 Jahre lang einen Beruf bei einer Firma ausüben. Der Markt ist sehr flexibel geworden und so werden sich immer neue Optionen ergeben

Du möchtest einen Erfahrungsbericht zum Thema? Wir haben mit jemandem gesprochen, der beides gemacht hat: Heute ist er Student, vorher war er Community Manger. 

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