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Ich wollte niemals nach...Frankfurt am Main!

Blog-Eintrag   •   Jul 11, 2018 13:16 CEST

…aber jetzt bin ich hier, zum Studieren. Dabei ist Frankfurt für viele nicht die erste Wahl. Es sind gegensätzliche Bilder, die Frankfurt prägen und vielleicht auch dich davon abhalten herzukommen: Auf der einen Seite denken die meisten an die „Drogenstadt“ Frankfurt, an Kriminalität und das Rotlichtmilieu. Auf der anderen Seite existiert das Bild vom Business und Jetset-Frankfurt, die Stadt mit der größten Skyline Deutschlands, der EZB und dem größten Flughafen. Doch was bietet die Stadt zwischen diesen Extremen?

Die New York Times schreibt über Frankfurt : „An infusion of hip night life wakes up a humdrum city“ und führt die hessische Metropole in der Liste der 52 Places to Go. Dann muss das ja was heißen, oder? Wir haben dir mal einige (Geheim-)Tipps aufgelistet, aber zunächst die Fakten. 

Butter bei die Fische- die hard facts

  • Frankfurt ist die fünftgrößte Stadt Deutschlands und die größte Stadt in Hessen mit ca. 736.000 Einwohnern (Kernstadt).
  • Hier studieren über 50.000 Studenten an 10 Hochschulen
  • In Frankfurt tagte 1848/49 die Nationalversammlung in der Paulskirche – das erste deutsche Parlament.
  • Frankfurt ist eine der wichtigsten internationalen Finanzmetropolen (EZB, Deutsche Bank, Börse, ...) und zählt als Weltstadt – auch durch zentrale Messen wie die IAA oder die Frankfurter Buchmesse.
  • Das Frankfurter Kreuz ist der meistbefahrenste Knotenpunkt Deutschlands
  • Der Flughafen in Frankfurt ist eines der weltweit wichtigsten Luftfahrtdrehkreuze

Wohnen in „Mainhattan“
Nicht wirklich überraschend, aber leider eine Tatsache: die hohen Mieten in Frankfurt. Mittlerweile nähern sich die Mietpreise denen in München an, obwohl sich hier statt der Alpen „nur“ der Taunus als Wanderdomizil anbietet. Wer Glück hat, kennt jemanden, der jemanden kennt, der jemanden kennt…. Falls nicht: Die Deutsche Bildung finanziert Frankfurter Studenten die Lebenshaltungskosten.

Essen & Trinken für deinen Feed
Burgerlokale gibt es inzwischen wie Sand am Meer. Wer trotzdem noch Lust auf das fettige Trendessen hat, für den gibt es bei Heroes Premium Burger eine ausgefallene Auswahl an Burgerkreationen und selbstgemachten Soßen! Alternativ: Falafel. Inzwischen auch nicht mehr nur von Vegetariern geliebt – besonders gute gibt´s im Aroma. Und für alle, die gerne in die Mensa gehen, aber trotzdem in netter Atmosphäre essen wollen, die sollten das DASEIN ausprobieren. Hier gibt’s nicht nur ein günstiges, sondern rundum nachhaltiges Mittagessen. Du brauchst nur ein Käffchen? Dann ab zu Hoppenworth & Ploch. Hier kannst du nicht nur Kaffee trinken, sondern auch lernen, wie man ihn macht.

Viele Wege führen in den Club
Schnapp dir am besten dein Fahrrad, fahre an eines der vielen Wasserhäuschen (Originalbezeichnung für die unzähligen Trinkhallen) und hole dir dein Feierabend Bier. Im fancy Kiosk Yok Yok im Bahnhofsviertel wirst du immer interessante Menschen treffen. Einfach Getränk holen und entweder direkt davor trinken, oder an den Main gehen. Studentisches Epizentrum dagegen : Café KOZ in Bockenheim – hier findest du von Montag bis Freitag Partys, Vorträge, Barabende, Lesungen, Diskussionen. Alternativ: Yachtclub oder Maincafé. Elektronische Klänge gibt´s im Tanzhaus West, Silbergold, oder im legendären Robert Johnson in Offenbach. Wem das noch zu langweilig ist, für den gibt´s im Orange Peel Live Blues und Jazz und im ehemaligen Polizeigefängnis und heutigem Kulturzentrum Klapperfeld Konzerte, Ausstellungen und Barabende.

Happy Freizeit & Kultur
Das Frankfurter Stadtleben ist nicht nur ein Krimi, oder hartes Business – das beweisen vor allem auch die etwa 60! ansässigen Museen (Senckenberg Naturmuseum, Deutsches Filmmuseum, Städel Museum, Eintracht-Frankfurt Museum …) und die 20! Theater. Diese Kulturinstitutionen sind besonders interessant für Studenten – es gibt nämlich großzügige Rabatte. Auch schön und voll im Trend: Flohmarkt im Tanzhaus oder am Mainufer (den Tag am Main verbringen geht sowieso immer, oder in eine der vielen Parks z.B. im Günthersburgpark). Wer Lust hat ins Kino zu gehen, der sollte das Open Air Kino im Hafen 2 in Offenbach ausprobieren – ist zwar streng genommen nicht mehr Frankfurt, aber einfach schön. Besondere Filme zum günstigeren Preis gibt’s in der Pupille – dem Unikino.

Und sonst so?
Wie wäre es mit Paternosteraufzug fahren im IG Farben Haus, Flugzeuge gucken, Stadtkaninchen beobachten (Taunus-Anlage), Feinkost und Weine ausprobieren in der Kleinmarkthalle, einkaufen in der Bergerstraße, oder Äppelwoi trinken in Sachsenhausen? Wohin es dich auch zieht, viel Spaß dabei! Und wenn du noch mehr sehenswerte Orte in Frankfurt kennst, die du mit uns teilen möchtest, hinterlasse gerne ein Kommentar!

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