Deutsche Bildung AG folgen

Frauen auf dem Weg in den Job: Sie können viel und erwarten wenig

Pressemitteilung   •   Apr 25, 2018 14:23 CEST

Nur 14 Prozent der jungen Frauen glauben an eine sehr gute berufliche Zukunft.

Frauen haben bessere Noten, machen mehr Praktika und studieren häufiger im Ausland. Dennoch blicken sie besorgt in die Zukunft und rechnen mit erheblich weniger Einkommen als Männer. Trotz Fleiß und Leistungsvorsprung glauben sie weniger an ihren zukünftigen Erfolg. Anja Hofmann, Vorstandsmitglied der auf Coaching und Studienfinanzierung spezialisierten Deutschen Bildung, hält auf dem Kongress „Women and Work“ am 28. April 2018 in Frankfurt einen Impuls-Vortrag.

„Die Diskrepanz zwischen dem tatsächlichen Potenzial junger Frauen und ihren gefühlten Zukunftserwartungen ist alarmierend“, sagt Hofmann. In den beiden Online-Umfragen der Deutschen Bildung „SchulhofBarometer“ und „CampusBarometer“ wurden rund 8.000 junge Frauen in der Schulzeit und während des Studiums befragt. „Es mangelt nicht an Leistung, Fleiß und Engagement, sondern im Vergleich zu jungen Männern an Zuversicht und Selbstbewusstsein.“ Mit einem Notendurchschnitt von 2,1 machen Mädchen ein besseres Abitur als Jungs mit einer Durchschnittsnote von 2,3. Im Studium setzt sich der Unterschied in den Leistungen fort. „Frauen haben jedoch nicht nur bessere Noten, sie qualifizieren sich auch außerhalb des Studiums engagierter, machen mehr Praktika, absolvieren häufiger einen Auslandsaufenthalt, sprich: Sie machen eigentlich alles richtig“, betont Hofmann, die mit dem Studienfonds der Deutschen Bildung seit über zehn Jahren Studenten auf die Arbeitswelt vorbereitet. Nur 14 Prozent der jungen Frauen glauben an eine sehr gute berufliche Zukunft. Auch die Gehaltserwartungen zeigen eine deutliche Differenz: Während Männer mit einem Einstiegsgehalt von knapp 42.000 Euro rechnen, glauben Frauen an ein Gehalt von rund 35.000 Euro.

„Wir müssen jungen Frauen, die engagiert in ihre Bildung investieren, Mut machen, dieses Potenzial auch zu entfalten. Das bedeutet, sich gegen äußere, aber auch gegen innere Widerstände und gelernte Rollenbilder durchzusetzen“, sagt Hofmann. Themen zu Women Empowerment, Stressmanagement, Führung und Gehaltsverhandlung sind deshalb fester Bestandteil des Trainingsprogramms WissenPlus, das geförderte Studenten bei der Deutschen Bildung zusammen mit der flexiblen Studienfinanzierung erhalten. Zum Programm gehören Webinare, Soft-Skill-Workshops, Bewerbungsberatungen und bei speziellen Fragestellungen auch Einzel-Coachings. „Wir nehmen dabei zunehmend auch Spezial-Themen für Frauen auf die Agenda“, sagt Hofmann.

Der Vortrag „2025: Trotz Top-Bildung keine Gender-Gerechtigkeit“ auf dem Frankfurter Kongress „Women and Work“ findet am 28. April um 11 Uhr im Raum „Konstant“ statt, Forum Messe Frankfurt.

Die Deutsche Bildung fördert mit ihrem Studienfonds Studenten aller Fächer mit einer flexiblen Studienfinanzierung plus Trainingsprogramm für eine erfolgreiche Zukunft. Angesprochen sind Studenten aller Fachrichtungen, die ihr Studium an einer staatlich anerkannten Hochschule in Deutschland oder auch im Ausland absolvieren. Die soziale Herkunft und das Einkommen der Eltern spielen dabei keine Rolle, auch Bürgen sind nicht nötig. 

Die geförderten Absolventen zahlen erst mit dem Start in das Berufsleben einen vereinbarten Anteil ihres Einkommens an den Studienfonds zurück, was Freiheit bei der Berufswahl und privaten Lebensentscheidungen lässt. Ermöglicht wird das Modell über institutionelle und private Anleger, die mit Social Impact in Bildung investieren. www.deutsche-bildung.de

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